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Kurt Beck Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und Landesvorsitzender der SPD
„Ein Organ zu spenden ist eine sehr persönliche Entscheidung und es ist wichtig, sich aktiv damit auseinanderzusetzen. Die Landesregierung setzt sich sehr dafür ein, dass sich mehr Menschen in Rheinland-Pfalz einen Organspenderausweis ausstellen lassen. Gerne überlasse ich Ihnen einen persönlichen Gegenstand für die Verlosung bei der Aktion zur Förderung der Organspende. Meine Herzensgabe ist die 13. Auflage des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland – Verfassung für Rheinland-Pfalz, herausgegeben im August 1969. Das Buch, in dem die Verfassung unseres Landes festgeschrieben ist, hat mich seit meiner Realschulzeit begleitet. Die Beschäftigung mit seinem Inhalt war für mich immer auch Motivation zum Handeln, mich für den Erhalt unserer freiheitlichen Grundordnung einzusetzen. Ich freue mich, wenn das Büchlein seiner zukünftigen Besitzerin oder seinem zukünftigen Besitzer ebenso „am Herzen liegt“.“
Joachim Mertes Präsident des Landtags Rheinland-Pfalz
„Der rheinland-pfälzische Landtag in Mainz ist ein offenes, gastfreundliches Haus für die Bürgerinnen und Bürger des Landes und für Gäste aus aller Welt. Einmal jährlich laden wir das Diplomatische Corps in den Plenarsaal zu einem Treffen aller Konsulate ein. Und immer wird ein Land vorgestellt. 2009 war dies Benin in Westafrika, vorgestellt von Honorarkonsul Klaus Hartmann. Das mir im Rahmen dieses Jahresempfangs überreichte Geschenk war eine Tanzmaske aus Benin. Sie soll Glück und Segen bringen. Möge sie dem neuen Besitzer so wertvoll sein, wie sie uns war.“
Jochen Hartloff Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion
„Als junger Student habe ich diese Baskenmütze gekauft, als ich auf den Spuren von Tucholsky durch die Pyrenäen gewandert bin. Diese Baskenmütze ist für mich auch ein Symbol für die Liebe zu unserem Nachbarn Frankreich und den Franzosen. Als Ehrenbürger der Kuseler Partnerstadt Toucy symbolisiert sie für mich diese besondere Auszeichnung, welche ich sehr früh erfahren konnte.“
Christian Baldauf Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und Vorsitzender der CDU Rheinland-Pfalz
Spende: Fanschal des 1. FC Kaiserslautern
„Dieser Schal ist für mich eine Herzensgabe, weil er ein Teil von mir ist. Seit über 25 Jahren habe ich eine Dauerkarte beim 1. FCK und von Kindesbeinen an schlägt mein Herz für den Verein. Der Schal hat mich bei nervenaufreibenden, spannenden Spielen begleitet und auch einige Siegesfeiern miterlebt. Es geht nicht immer um Siege und Niederlagen, sondern um die Gemeinschaft und das „WIR-Gefühl“, und genau diese Erinnerungen verbinde ich mit diesem Schal! Ich wünsche mir, dass sein neuer Besitzer genauso viel Freude mit diesem Schal erleben wird wie ich sie erleben durfte."
Hendrik Hering Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
„'Links und Frei' von Willy Brandt ist meine Herzensgabe. Willy Brandt ist für mich - wie für viele Menschen in Deutschland - einer der herausragenden Politiker der deutschen Nachkriegsgeschichte. Mit dem Buch „Links und Frei“ verbinde ich nicht nur persönliche Erinnerungen an Brandt. Der Titel steht auch für ein Leitmotiv, dass mich seit jeher in der Politik motiviert. In der Politik muss es immer darum gehen, den Menschen die Freiheit zur Selbstbestimmung zu ermöglichen und ihnen die Freiheit und Chancen zu geben, eigene Lebensentwürfe zu verwirklichen. Deswegen unterstütze ich mit Nachdruck die Aktion der Initiative Organspende Rheinland-Pfalz zum Tag der Organspende.“
Friederike Ebli Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis Speyer, Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit
„Dieser Samowar wurde mir Anfang der Neunziger Jahre auf einer Reise in die Speyrer Partnerstadt Kursk geschenkt. Zu dieser Zeit erschreckte die Welt die Nachricht, dass Michael Gorbatschow und seine Perestroika weggeputscht werden sollten. Der Samowar und die Welt haben zum Glück die Perestroika dennoch erlebt, von daher ist er für mich ein Sinnbild der Hoffnung. Und außerdem bereitet er einen hervorragenden Tee zu.“
Marianne Grosse Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis Ingelheim
„Ich habe eine CD von Kalla Wefel für die Aktion „Herzensgabe“ ausgesucht. Kalla Wefel hatte für mich während meines letzten Landtagswahlkampfs eine Kulturveranstaltung organisiert und dabei sein Kabarett-Programm „Die Erschöpfungsgeschichte“ vorgestellt. Das war ein ganz toller Abend! Zu diesem Kabarett-Programm hatte er mir zwei seiner Doppel-CDs geschenkt, die ich sehr gerne höre. Eine dieser CDs möchte ich für die „Herzensgabe“ spenden.“
Prof. Dr. Maria Böhmer MdB Staatsministerin
„Besonders in meiner Funktion als Schirmfrau des Bundesverbandes Niere e.V. beteilige ich mich gerne an der Aktion „Herzensgabe“ der Initiative Organspende Rheinland-Pfalz. Für meine Herzensgabe habe ich etwas Außergewöhnliches ausgesucht, das man nicht kaufen kann: Es sind zwei reich verzierte Zinnbecher, mit denen ich intensive Erinnerungen an eine Reise nach Malaysia verbinde: Die beiden Becher habe ich vom damaligen malaysischen Senatspräsidenten Yang Dipertus Dewan Negara als Gastgeschenk erhalten. Sie erinnern mich an meine Anfangszeit als Politikerin, deshalb haben die Becher für mich eine so große Bedeutung.“
Sabine Bätzing Mitglied des Bundestags für den Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen
„Ich habe lange überlegt, ob ich ihn hergebe. Aber die Aktion „Herzensgabe“ war es mir dann doch Wert. Ich spreche von meinem Kuschelschal. Er erinnert mich sehr an meine Ausbildungszeit in Mayen. Dort hat er mich gegen die Kälte in der Eifel geschützt, aber hat mir auch sehr als Kuschelschal über einsame Stunden hinweggeholfen. Bei Prüfungen hat er mich begleitet und mir die Prüfungsangst verkleinert. Ich hoffe, dass der neue Besitzer die Kräfte dieses Schals auch spürt und genießen kann!“
Christoph Habermann Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen in Rheinland-Pfalz
"Meine Herzensgabe ist ein ganz besonderes Buch: Zukunftsgeschichten für junge Menschen jeden Alters unter dem Titel: 'Nix bleibt wie‘s ist'. Das Buch war ein Geschenk für Johannes Rau zu seinem sechzigsten Geburtstag im Jahr 1991, dem ich sehr verbunden war und bleibe. Die Zukunftsgeschichten sind heute noch genauso aktuell und die Illustrationen noch genauso schön. Ich wünsche viel Freude beim Lesen."
Dr. Josef Peter Mertes Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz
„Ich habe mich als Herzensgabe für ein Buch entschieden, das man nicht aus der Hand legt, bis man es ganz gelesen hat, auch wenn die Augen noch so müde sein sollten. Ich habe es mit Begeisterung gelesen und auch oft verschenkt. Es ist ein Krimi ohne Tote, voller Spannung bis zur Auflösung des großen Rätsels, aber auch eine Liebesgeschichte (Titel: "Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz" von Fruttero & Lucentini). Schauplatz ist Venedig, eine der schönsten, geschichtsträchtigsten und eigenwilligsten Städte der Welt, die dem Leser mit ungeheurer Kenntnis der Geschichte, der einzelnen Stadtteile und der Sehenswürdigkeiten vorgestellt wird. Dieses Buch voller Geist, Humor und Ironie macht traurig, wenn es zu Ende ist. Ich wünsche dem neuen Besitzer die gleiche Freude bei der Lektüre, die ich hatte.“
Klaus Jensen Oberbürgermeister der Stadt Trier
"Krawatten sind immer Ausdruck des persönlichen Geschmacks und man sagt, dass sie viel über den Charakter seines Trägers aussagen. Diese beiden Krawatten haben mich eine lange Zeit gekleidet und begleitet. Ich habe sie immer gerne getragen, mal streng geknotet oder lässig gebunden, je nach Anlass. Für die Aktion Herzensgabe gebe ich sie gerne weiter und wünsche dem zukünftigen Besitzer viel Freude damit."
Werner Schineller Oberbürgermeister der Stadt Speyer
„Es gibt Gegenstände, die einen viele Jahrzehnte begleiten. Dazu gehört bei mir diese Skulptur eines Vogels. Bereits zu Beginn meiner Amtszeit als Bürgermeister der Stadt Speyer vor über 25 Jahren ist er mit „zugeflogen“ und hat alle räumlichen Veränderungen miterlebt. Seit 1995 stand er in der Vitrine meines jetzigen Dienstzimmers und hat mir täglich über die Schulter gesehen. Nun trenne ich mich schweren Herzens von ihm zugunsten Ihrer Aktion und hoffe, dass er auch der künftigen Besitzerin / dem künftigen Besitzer ein treuer Begleiter sein wird.“
Dr. Klaus Weichel Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern
"Am 27.5.08 fand in Kaiserslautern das Fußballländerspiel Deutschland-Weißrussland im Fritz-Walter-Stadion statt. Ich erinnere mich gerne an diese Begegnung, die von gegenseitiger Anerkennung, freundschaftlichem Miteinander und Fairness geprägt war. Deshalb spende ich als "Herzensgabe" ein von allen deutschen Nationalspielern unterschriebenes Fußballtrikot und den Länderspielwimpel. In diesem Sinne wünsche ich der neuen Besitzerin oder dem neuen Besitzer viel Freude damit."
Peter-Paul Weinert Landrat des Westerwaldkreises
„Als Herzensgabe stelle ich eine Teekanne zur Verfügung mit folgender Geschichte: Während der Chemotherapie anlässlich meiner Krebserkrankung gab es nicht viele angenehme Erlebnisse. Zu den wenigen Ausnahmen zählte das tägliche Teetrinken, so dass die dabei benutzte Teekanne so etwas wie ein Hoffnungsschimmer in schlechten Lebensumständen für mich geworden ist.“
Joachim Färber Beigeordneter der Stadt Kaiserslautern, zuständig für Gesundheit, Soziales, Jugend und Sport und Schulen
"Ich spende meine grüne Lieblingskrawatte. Sie liegt mir besonders am Herzen, weil es meine erste grüne Krawatte war, ich sie häufig getragen habe und sie meine politische Überzeugung zum Ausdruck bringt. Es gibt Menschen, die meinen, grüne Krawatten seien (m)ein Markenzeichen."
Kurt Merkator Beigeordneter der Stadt Mainz für Jugend, Soziales und Finanzen
„Meine Herzensgabe ist ein umfangreiches Hörbuch. Organspenden verlängern Leben, und es gibt sogar Wesen, die auf 13 ½ Leben zurückblicken können, den allseits bekannten Käpt’n Blaubär nämlich. Dessen Lebensbeschreibung „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ von Wolfgang Moers ist zudem noch höchst vergnüglich, und Lachen fördert ja bekanntlich jeden Heilungsprozess. Es ist zudem von Dirk Bach vorzüglich vorgelesen, auf etliche CDs gepresst und kann somit auch im Bett einfach bei geschlossenen Augen gehört werden. Viel Spaß damit!“
Wolfgang van Vliet Beigeordneter der Stadt Ludwigshafen für Soziales, Integration und Sport
„Ich spende einen Zauberkasten. Eine Herzensgabe ist er deshalb, weil mein Vater Berufszauberer war und ich von daher eine besondere Affinität zum Zaubern habe. Die älteren Zauberkästen beinhalten im Gegensatz zu neueren Produkten einiges an Tricks, für die man ein bisschen üben musste und für die man auch Fingerfertigkeit brauchte. Das erinnert mich sehr an meinen Vater, der geschickte Zauberhände hatte.“
Dr. Andrea Litzenburger Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion im Mainzer Rathaus und Kreisvorsitzende der CDU Mainz; seit 2008 Direktorin des Privaten Maria-Ward- Gymnasiums in Mainz
„Der Kerzenleuchter stammt aus Norddeutschland und stand lange Zeit in unserem Wohnzimmer. An dunklen Winterabenden verbreitet er eine besonders schöne Stimmung.“
Dr. Rose Götte Staatsministerin a.D.
„Während einer Dienstreise in unsere Partnerregion Oppeln in Polen habe ich von Stanislaw Jalowiecki, dem heutigen Europa-Abgeordneten und damaligen Parlamentspräsidenten der Woiwodschaft Oppeln ein handgemaltes Kaffeegedeck bekommen. Herr Jalowiecki war führendes Mitglied in der Gewerkschaft Solidarnosc und hat als politischer Gefangener Gedichte verfasst, von denen ich einige ins Deutsche zu übertragen versucht habe. Deshalb verbinde ich mit diesem Kaffeegedeck wichtige Erfahrungen.“
Edmund Schaaf Verbansbürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur
„Ich spende meinen Fahrradhelm. Er soll dem Empfänger zwei Botschaften übermitteln: Erstens: Wenn man etwas wirklich will, kann man es erreichen. Bis zu meinem 43. Lebensjahr habe ich keinen Sport betrieben. Als sich Kreislaufbeschwerden einstellten, habe ich mich aufgerappelt und angefangen Fahrrad zu fahren. Anfangs war es eine Quälerei und beschämend, wie ich über die Straßen und Wege schlich. Doch dann ging es immer besser, und das Fahrradfahren wurde zu meinem Hobby. Zweitens: Wir sollten alles tun, was in unseren Möglichkeiten liegt, um unsere Gesundheit zu erhalten und zu pflegen. Wer trotzdem krank wird, muss damit fertig werden und es akzeptieren. Aber wer gesund ist, sollte das als Geschenk würdigen, vorbeugen und sich schützen. Vielleicht hilft meine Spende jemandem, den „ersten Schritt“ hin zu sinnvoller sportlicher Aktivität zu tun.“
Hanns-Detlev Höhne stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Mainz AG
„Eine kleine Modellbahn-Lokomotive hat mich mein Leben lang begleitet. Erst als ein großer Traum, den meine Mutter mir in den schwierigen Nachkriegszeiten nicht erfüllen konnte. Dann war sie plötzlich da, und ich war der glücklichste kleine Mann. Sie verschwand bei Umzügen und tauchte wieder auf. Nun steht das Modell seit Jahren mit anderen Loks in einer Vitrine. Sie erinnert mich an die „großen Träume“ meiner Kindheit und ist meine Herzensgabe.“
Elke Höllein Leiterin der Abteilung Kommunikation und Stadtmarketing im Mainzer Rathaus
„Meine Herzensgabe ist ein Originalstich vom Kurfürstlichen Schloss mit dunklem Holzrahmen nach einer Ansicht des Schlosses von Freiherr von Kesselstadt, Anfang des 19. Jahrhunderts. Mir liegt das Bild aus zwei Gründen am Herzen. Zum einen befand es sich sehr lange in der Wohnung der Patentante meines Mannes, einer echten Mainzerin, die ihrer Stadt sehr verbunden war. Zum zweiten bin ich im Denkmal-Netzwerk Mainz aktiv - und eines der Hauptanliegen war die Sanierung des Schlosses, für das sich viele Menschen mit Spenden eingesetzt haben.“
Ottmar Miles-Paul Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung
„Das Bild "Supercession" habe ich von meiner Frau geschenkt bekommen. Die Zeichnung von David Jaquith begleitet uns seit vielen Jahren in unseren Wohnungen; meine Frau hat sie und ein weiteres Bild von dem Künstler überreicht bekommen, nachdem sie ihn in Oregon / USA auf einer Ausstellung kennengelernt und anschließend interviewt hat. David Jaquith hatte eine ganz eigene Art seine Kunst zu gestalten: Aufgrund seiner Behinderung konnte er die Bilder nicht mit der Hand, sondern nur mit dem Pinsel im Mund malen.“
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